Autopflege im Winter
Luisa
Luisa
| 18-11-2025
Fahrzeugteam · Fahrzeugteam
Autopflege im Winter
Schnee und Eis im Winter machen das Reisen nicht nur schwierig, sondern stellen auch erhebliche Risiken für die Sicherheit und Leistung des Fahrzeugs dar. Das Fahren auf schneebedeckten Straßen erfordert nicht nur höhere Fahrkünste, sondern auch sorgfältige Aufmerksamkeit auf den Zustand des Fahrzeugs.
Vielen Fahrzeugbesitzern ist nicht bewusst, dass Eisregen mehrere Komponenten ihres Fahrzeugs beschädigen und sogar deren Lebensdauer verkürzen kann. Daher ist es für die Fahrsicherheit und die Gesundheit des Fahrzeugs entscheidend, die richtigen Tipps zur Autopflege im Winter zu kennen und zu befolgen.
1. Reifenpflege
Winterreifen sind speziell mit Gummimischungen und Profilmustern ausgestattet, die für kaltes Wetter und verschneite Straßen optimiert sind und die Haftung eines Fahrzeugs bei niedrigen Temperaturen und rutschigen Straßenverhältnissen deutlich verbessern können.
Wenn Sie in einer Gegend leben, in der es im Winter häufig schneit, empfiehlt sich der Wechsel auf Winterreifen. Im Vergleich zu Sommer- oder Ganzjahresreifen bieten Winterreifen eine bessere Traktion und verringern die Rutschgefahr auf vereisten Straßen.
Bei kaltem Wetter sinkt der Reifendruck, und zu geringer Reifendruck kann sich negativ auf das Fahrverhalten, die Kraftstoffeffizienz und den Verschleiß auswirken. Daher sollten Autobesitzer regelmäßig den Reifendruck überprüfen, um sicherzustellen, dass er im empfohlenen Bereich des Herstellers liegt. Besonders vor Fahrtantritt bei Schnee ist die Überprüfung des Reifendrucks ein wesentlicher Schritt.
2. Wartung von Motor und Batterie
Bei niedrigen Temperaturen wird das Motoröl dickflüssiger, wodurch sich der Motor schwerer starten lässt und die Schmierleistung abnimmt.
Um Motorschäden zu minimieren, ist es ratsam, den Motor nach dem Starten des Fahrzeugs warmlaufen zu lassen, damit das Öl die Motorkomponenten vor dem Losfahren vollständig schmieren kann. Vermeiden Sie außerdem beim Starten hohe Drehzahlen und beschleunigen Sie langsam, um den Motor zu schützen.
Kaltes Wetter reduziert die Kapazität und Startfähigkeit einer Batterie erheblich, insbesondere bei älteren oder schwachen Batterien, die bei eisigen Temperaturen möglicherweise nicht genügend Leistung liefern. Fahrzeugbesitzern wird empfohlen, den Zustand der Batterie regelmäßig zu überprüfen, insbesondere vor einem Kälteeinbruch. Wenn die Batterie älter als 3–5 Jahre ist, sollten Sie sie frühzeitig austauschen, um die Unannehmlichkeiten eines Autos zu vermeiden, das an einem verschneiten Tag nicht anspringt.
3. Kühlmittel und Frostschutzmittel
Frostschutzmittel verhindert nicht nur das Einfrieren des Kühlsystems im Winter, sondern schützt auch vor Korrosion und Rost und sichert so das Kühlsystem des Motors.
Bevor der Winter eintrifft, sollten Fahrzeugbesitzer den Gefrierpunkt des Frostschutzmittels überprüfen, um sicherzustellen, dass es bei den niedrigsten Temperaturen vor Ort einwandfrei funktioniert. Wenn der Frostschutzmittelstand niedrig oder der Gefrierpunkt zu hoch ist, sollte es umgehend nachgefüllt oder ausgetauscht werden.
Kühlmittel ist auch im Winter wichtig, insbesondere beim Starten des Autos nach längerem Parken. Unzureichendes Kühlmittel kann zu einer Überhitzung des Motors und damit zu möglichen Schäden führen. Vor Fahrten im Winter sollten Besitzer den Kühlmittelstand überprüfen, um sicherzustellen, dass er im richtigen Bereich liegt und die Kühlmittelkonzentration für winterliche Bedingungen geeignet ist.
4. Bremssystem und ABS
Das Fahren im Winter stellt höhere Anforderungen an das Bremssystem, da vereiste Straßen zum Schleudern führen und den Bremsweg verlängern können. Unter diesen Bedingungen ist der Zustand der Bremsscheiben und -beläge besonders wichtig.
Bevor der Winter eintrifft, sollten Fahrzeugbesitzer alle Komponenten des Bremssystems auf ihre einwandfreie Funktion überprüfen. Nach Regen oder Schnee sollten die Bremsscheiben umgehend von Schnee und Schmutz befreit werden, um eine wirksame Bremswirkung aufrechtzuerhalten.
Autopflege im Winter
Auf vereisten Straßen verhindert das ABS (Antiblockiersystem) das Blockieren der Räder beim Bremsen und ermöglicht dem Fahrer, die Kontrolle über das Fahrzeug zu behalten. Im Winter ist es wichtig, sicherzustellen, dass das ABS ordnungsgemäß funktioniert. Wenn die ABS-Warnleuchte aufleuchtet, sollte das System sofort überprüft und repariert werden.
Winterwetter kann zwar schön sein, stellt aber für Fahrzeuge eine große Herausforderung dar. Beim Fahren im Winter müssen Autobesitzer wachsam bleiben und gründliche Vorbereitungen und Wartungsarbeiten durchführen. Nur wenn sie dafür sorgen, dass das Fahrzeug in gutem Zustand ist, können sie sicher auf schneebedeckten Straßen fahren und Unfälle vermeiden.