Bananeneis

· Essens-Team
Überreife Bananen landen oft im Müll, doch ihre natürliche Süße und weiche Konsistenz machen sie ideal für ein einfaches Eis.
Anstatt sie wegzuwerfen, sobald die Schale braun wird, kann man sie schälen, in Scheiben schneiden und einfrieren; so sind sie bereit, mit nur einer weiteren Zutat in ein cremiges Bananeneis verwandelt zu werden.
Die Zubereitung ist einfach, kostengünstig und besonders praktisch, wenn gleich mehrere Bananen auf einmal reif werden. Da die Frucht selbst für den Großteil der Süße und die Konsistenz sorgt, sind weder zusätzlicher Zucker noch Sahne oder komplizierte Stabilisatoren erforderlich.
Warum sich braune Bananen am besten eignen
Wenn Bananen reifen, werden sie weicher und ihr Geschmack deutlich süßer. Das macht braune Bananen ideal für die Zubereitung eines cremigen, gefrorenen Desserts.
Zudem liefern sie Ballaststoffe, Kalium, Mangan und weitere Nährstoffe. Durch das Pürieren wird der Zucker der Frucht leichter verfügbar, doch das fertige Dessert behält die ernährungsphysiologischen Vorteile der ganzen Banane bei.
Ein weiterer Vorteil ist der Kostenfaktor. Die Verwendung von Obst, das sonst vielleicht im Müll landen würde, ist deutlich günstiger als der Kauf von fertigem Eis und trägt zudem dazu bei, Lebensmittelabfälle im Haushalt zu reduzieren.
Bananeneis
1 oder mehrere reife, braune Bananen
Flüssigkeit im Umfang von der Hälfte des Bananengewichts: Wasser, Joghurt, Milch oder eine pflanzliche Alternative
Optionale Toppings:
Gehackte Nüsse
Kokosraspeln
Geriebene Schokolade
Schälen Sie die Bananen und schneiden Sie sie in etwa 2 cm dicke Scheiben. Es ist wichtig, die Scheiben vor dem Einfrieren einzeln auszulegen; so verhindern Sie, dass sie zu einem festen Block zusammenfrieren, und sie lassen sich später viel leichter pürieren.
Legen Sie die Bananenstücke nebeneinander auf ein Tablett und frieren Sie sie für mindestens fünf Stunden ein. Sobald sie vollständig gefroren sind, können Sie sie in einen verschließbaren Behälter umfüllen und bis zur Verwendung im Gefrierschrank aufbewahren.
Zur perfekten Konsistenz pürieren
Wenn Sie das Dessert zubereiten möchten, wiegen Sie die Menge an gefrorenen Bananen ab, die Sie verwenden wollen. Fügen Sie Flüssigkeit hinzu, die der Hälfte dieses Gewichts entspricht.
Für 200 g gefrorene Bananen benötigen Sie beispielsweise etwa 100 g Wasser, Joghurt, Milch oder eine pflanzliche Alternative.
Geben Sie alles in einen Standmixer und pürieren Sie die Masse, bis sie glatt ist. Vermeiden Sie es, zu lange zu mixen, da sich die Bananen sonst erwärmen und zu schmelzen beginnen könnten. Halten Sie den Mixer bei Bedarf an und rühren Sie die Masse um, damit die Messer sie gleichmäßig verarbeiten können.
Die fertige Masse sollte dickflüssig, glatt und cremig sein.
Servieren nach Ihrem Geschmack
Das Dessert kann sofort gegessen werden; dann ist die Konsistenz am weichsten. Lässt man es kurz stehen, wird es noch weicher – ähnlich wie Softeis.
Für ein festeres Ergebnis stellen Sie die pürierte Masse vor dem Servieren noch einmal für eine Stunde oder länger in den Gefrierschrank. Wenn Sie eine größere Menge zubereiten und aufbewahren, nehmen Sie diese mindestens 10 Minuten vor dem Portionieren aus dem Gefrierschrank, damit sie etwas weicher werden kann. Toppings sind optional, doch gehackte Nüsse, Kokosraspeln oder etwas geriebene Schokolade sorgen für mehr Textur und zusätzlichen Geschmack.
Dieses Rezept ist ein besonders einfaches Beispiel für Zero-Waste-Küche: Obst, das nicht mehr ganz frisch aussieht, wird zur Hauptzutat eines köstlichen Desserts. Nur mit Bananen, etwas Flüssigkeit und einem Gefrierfach lässt sich aus einem alltäglichen Rest etwas zaubern, das man glatt gezielt zubereiten möchte.